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BITKOM-Umfrage zeigt: Jeder dritte Deutsche könnte auf Bargeld verzichten

46 Prozent unter den 14- bis 49-Jährigen sowie 29 Prozent der Befragten ab 65 Jahren können sich einen weitgehend bargeldlosen Alltag vorstellen. Zwar sind Scheine und Münzen laut Umfrage weiter die bevorzugten Zahlungsmittel im Einzelhandel – jedoch mit rückläufiger Tendenz: 56 Prozent der Deutschen zahlen im Geschäft am liebsten mit Bargeld, das sind 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Befürworter der Kartenzahlungen schätzen bei kartenbasierten Transaktionen vor allem den Komfortfaktor (60 Prozent bei der Debitkarte, 48 Prozent bei der Kreditkarte) sowie die Sicherheit (48 Prozent bei der Debitkarte, 47 Prozent bei der Kreditkarte). „Bei der Zahlung mit Karte hat man eine höhere Sicherheit“, weiß auch BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz. „Wenn die Brieftasche mit Bargeld geklaut wird, ist das Geld weg. Karten lassen sich sperren, Zahlungen zurückbuchen.“

Dass der Hang zu elektronischem Geld stetig wächst, spiegeln auch die Ergebnisse der repräsentativen Studie „Elektronisches Bezahlen“ der EURO Kartensysteme GmbH wider: Rund sieben von zehn Befragten (69 Prozent) geben an, heute häufiger mit Karte zu zahlen als noch vor zehn Jahren. Der Studie zufolge können sich sogar 58 Prozent der Deutschen eine Welt ganz ohne Bargeld vorstellen. Die Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.

Weitere Informationen zur BITKOM-Umfrage finden Sie hier.

URL: https://www.initiative-deutsche-zahlungssysteme.de/aktuelles/2015/12062015/
Stand: 21.09.2017 05:30:56
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